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Beruflich immer in Sachen Autos unterwegs gewesen, in seiner Freizeit sucht eher der Natur sehr nahe beim Wandern. Foto:privat

Franz-Werner Drees:

Ein Unternehmer mit Sicherheitsdenken

Heute stellen wir ein weiteres Mitglied der Aktion Kinder-Unfallhilfe vor: Franz-Werner Drees.

Franz-Werner Drees ist ein echter Glücksgriff für die Aktion Kinder-Unfallhilfe. War es doch reiner Zufall, dass der 64-jährige Unternehmer vor einigen Jahren in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Vereins TEILEn e.V. bei einer Internetrecherche auf unseren Verein stieß und den Kontakt aufnahm. Dass sich daraus eine dauerhafte und für alle Beteiligten so tolle Partnerschaft ergeben sollte, war damals nicht absehbar. Beide Vereine ergänzen sich in ihren Zielsetzungen perfekt, arbeiten eng abgestimmt und haben gemeinsame Projekte initiiert. Gefestigt wird diese Partnerschaft durch seine engagierte Mitarbeit als Mitglied der Aktion Kinder-Unfallhilfe.

Seinen „Ruhestand“, Drees bezeichnet sich selbst als Rentner und Unternehmer, gestaltet er eher als Unruhestand. Einerseits weil er und seine Frau  seit 44 Jahren verheiratet  bereits sieben Enkel haben, andererseits weil er in Start-Ups investiert und somit kaufmännisch unterwegs ist. Und dann eben seine Ehrenämter. Für ihn alles ein spürbarer Glücksfall.

Natürlich redet er gern über die Autobranche. Sein Metier. Aber genauso gern spricht er über seine Familie und über seine Freizeitbeschäftigungen: Reisen, Wandern, Radfahren und gute Bücher. Wir wollten noch mehr von ihm wissen.

Aktion Kinder-Unfallhilfe: Wieso engagieren Sie sich für die Aktion Kinder-Unfallhilfe?

Franz-Werner Drees: Weil mir die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr sehr am Herzen liegt. Wir haben selbst sieben Enkelkinder und ich fühle mich verpflichtet, etwas zur Sicherheit beizutragen.

Sind unsere Straßen rauer geworden? Brauchen Kinder heute mehr Schutz als früher?

Das würde ich so sagen. Deshalb ist es so wichtig, dass es Organisationen wie die Aktion Kinder-Unfallhilfe gibt.

Was ist Ihr Wunsch für den Verein?

Dass er weiter so engagiert seine Tätigkeit durchführen kann.

Ihre Gedanken zum Thema Toter Winkel?

Gut, dass dieses Thema so an Bedeutung gewonnen hat und deshalb auch so viele Aktivitäten eingeleitet worden sind. Unsere Aufkleber leisten einen tollen Beitrag, die Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Was wäre Ihr wichtigster Beitrag für die Verkehrssicherheit von Kindern?

Die Vielzahl der eingeleiteten Maßnahmen langfristig durchzuhalten.

Wenn Sie es entscheiden könnten: Tempo 130 auf deutschen Straßen?

Würde ich es umsetzen.

Welche Regeln im Straßenverkehr sind Ihrer Meinung nach zu lasch? Oder haben wir eh schon zu viele Regeln?

Aus meiner Sicht reichen die vorhandenen Regeln aus.

Nehmen Sie für längere Strecken das Auto oder die Bahn?

Für Urlaubsfahrten gerne das Auto, um flexibel zu sein, für kurze Geschäftsreisen gerne die Bahn.

Und für kürzere Wege in der Stadt?

Nehme ich häufig mein Fahrrad.

Wie oft schauen Sie täglich auf Ihr Handy?

Zu oft – ich habe mir fest vorgenommen, die „Bildschirmzeit“ zu reduzieren.

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

Etwas zu einer guten Sache beitragen zu können.

Auf was könnten Sie in Ihrem Leben nicht verzichten?

Auf meine Familie!!

Wenn Sie eine Sache auf der Welt verändern dürften: Was wäre das?

Nachhaltig Frieden zu stiften.

Wenn Sie eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürften: Wer wäre es und warum?

Ich hätte mich gerne einmal mit Helmut Schmidt getroffen, weil mir sein Handeln, auch in ganz schwierigen Situationen, immer imponiert hat.

Was haben Ihre Lehrer früher in der Schule über Sie gesagt?

Das habe ich vergessen😊.

Was ist Ihr Traumreiseziel?

Gerne nach Norwegen!

Danke für das Interview!